Love, Relationship, Personal Challenges

Drei Minuten…

Ich schrieb ‚Hi‘ und fragte was er so mache. Er antwortete ‚Hi babes‘ und teilte mir mit, dass er auf der Weihnachtsfeier seiner Arbeit sei. Schicksalshafter Weise in einem Pub exakt DREI Fußweg Minuten von meinem Standort (meinem Zuhause!) entfernt. Es stand nicht zur Debatte ob wir uns sehen, es wurde bereits für uns entschieden. Fast DREI lange Jahre hatten wir uns nicht gesehen, und nun standen wir uns auf dem nächtlichen Weg direkt an der Themse gegenüber. Verändert hatte sich nicht viel…außer dass Hass und Verbitterung verflogen waren. In unserer gemeinsamen Vergangenheit von bald acht Jahren gab es nur DREI Tage an denen wir uns sahen, jedoch nicht küssten; der Tag an dem wir uns in Thailand auf Koh Phi Phi das letzte Mal sahen und er im Wasser vor mir weggerannt ist, der Tag an dem ich vor fast drei Jahren sein Zuhause verließ nachdem er mit mir Schluß gemacht hatte und am gestrigen Abend. Vom ersten Tag an sind wir wir gewesen, und wir waren nur wir, wenn wir so nahe wie möglich bei einander waren, eng umschlungen. So nah und doch so fern zu sein fühlte sich an, als würden wir gegen die Gesetze der Natur verstoßen, als würden wir das Universum verpöhnen. Das Treffen dauerte nicht lang, ganz plötzlich rannte ‚Cinderella‘ davon, um den letzten Zug zu bekommen, vorher noch schnell die Einladung in den Raum werfend ‚Come with me‘. Im Endeffekt tat er alles, um es bei nur zwei Tagen ohne Kuss zu belassen – er fragte, ob wir bei mir zu Hause bleiben könnten (was ich verneinte), er lud mich ein mitzukommen (was ich ihm abschlug) und er versuchte mit beim Abschied vergeblich zu küssen (ich drehte meinen Kopf instinktiv schon vorher weg).

Jetzt ist er wieder aus meinem Leben verschwunden. Mein Wunsch gemeinsam die Themse zu sehen ist nun endlich in Erfüllung gegangen. Und als wir auf dem Weg zur Bar an meiner Wohnung vorbeigelaufen sind, mussten wir kurz hinein, um mein Aufladekabel mitzunehmen, was dazu führte, dass er meine Wohnung gesehen hat. Eine Minute lang war er Teil meiner Welt; er sah mein Schlafzimmer, mein Wohnzimmer und meine Terrasse an der Themse. Wenn ich hinausblicke, sehe ich ihn vor meinem inneren Auge immer noch dort draußen stehen.

Auch wenn ich mir von unserem Widersehen zahlreiche Antworten erwartet hatte, bleibt nur eine einzige Wahrheit zurück: Solange einer von uns vergeben ist (in diesem Fall ich), haben wir nichts bei einander verloren, egal was wir vielleicht noch fühlen, egal wonach wir uns vielleicht noch sehnen, egal wie anziehend wir uns vielleicht noch finden und ganz egal was jemals zwischen uns war und potentiell wieder sein könnte. Die Magie die zwischen uns war kann nur inmitten absoluter Freiheit wiedergeboren werden, wenn wir uns gemeinsam gleichermaßen von der Klippe der Sicherheit stürzen, wenn wir uns berühren und den Moment voll auskosten ohne jegliche Garantie für den nachfolgenden Tag oder die kommenden Jahre zu beanspruchen. Wir müssen bereit sein für den Augenblick der größten Freude anschließend wieder alles zu verlieren…

These violent delights have violent ends. And in their triumph die, like fire and powder, which, as they kiss, consume.

Ob wir uns jemals wieder berühren werden steht in den Sternen, in Lichtjahre entfernten Galaxien. Der Plan, den das Universum mit mir vorhat ist mir vorerst verborgen. Solange ich nicht ganz genau weiß, welcher Weg zu ‚bis dass der Tod uns scheidet‘ führt, weiche ich lieber nicht von meinem jetzigen Weg ab. Ich werde den Menschen, den ich JETZT liebe, aus vollem Herzen lieben und schauen, wohin uns das führt.

The sweetest honey is loathsome in his own deliciousness and in the taste confounds the appetite. Therefore love moderately. Long love doth so. Too swift arrives as tardy as too slow.

Weise Worte…wobei ‚love moderately‘, das ist doch ein Widerspruch in sich?

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„Liebe des Lebens“ 2010 – 2017 (Fakten, keine Interpretationen) — Part 2

Get the feeling: If I Ever Feel Better – Phoenix

Februar 2010

8 — Ein paar Wochen später hatte ich noch immer nicht aufgehört an J zu denken. Verzweifelt versuchte ich mit Hilfe meines Marketingwissens verrückte Eroberungspläne auszuhecken. Ich hatte gar keine Lust in Australien zu bleiben, es war unerträglich und kann mir absolut sinnlos vor, ich überlegte wann ich wohl frühstens zurückkönnte ohne wie ein Vollidiot dazustehen. Ich hatte mich immer noch getraut J auf Facebook als Freund hinzuzufügen, bisher hatte ich lediglich seine unendlichen zügellosen Fotos angeschaut und bin auch auf verliebte Pärchenschnappschüsse mit „Quadrat“ gestoßen, er hatte ihr sogar ein eigenes kleines Fotoalbum gewidmet. Es schien nicht all zu lange her gewesen zu sein. Wir waren beide wohl erst kurzfristig single. Irgendwann kam ich nicht mehr drumherum mit meinen zahlreichen Hostelmitbewohnern zu sprechen, vor allem in der Küche beim gemeinsamen Kochen konnte ich ihnen nicht entfliehen. Ein paar Franzosen sprachen mich an, wir kochten gemeinsam, aßen gemeinsam, gingen Party machen und wurden Freunde. Einer von ihnen hieß Ben, halber Franzose und halber Italiener, ich sprach Italienisch mit ihm und er verfiel mir von Anfang an völlig. Nach J war mir alles egal, im Vergleich zu J war Ben ein Witz, ein Witz mit einem sehr guten Herzen. Er war der Einzige in dem Hostel, der mir nicht egal war und ich konnte ihm vertrauen. Er war mittelmäßig hübsch, mittelgroß, unerfahren, hatte funkelnde Augen und rauchte viel zu viel.

9 — Plötzlich stellte es sich heraus, dass Ben und sein bester Kumpel vor hatten schon in ein paar Tagen mit einem 55-jährigen Mann aus Alaska runter nach Melbourne zu fahren, dieser wollte auf dem Weg seinen Sohn in Sydney einsammeln. Ich brauchte nicht lange nachzudenken und sagte, dass ich dabei sei. Der Weg war ein klasse Abenteuer, auf dem Ben und ich immer mehr Zeit mit einander verbrachten in Autos, in Zelten, am Lagerfeuer, an verlassenen Stränden. Ich hatte ein wenig Angst vor unserem seltsamen Freund aus Alaska und rückte immer näher an Ben, um bei ihm Schutz zu suchen. Irgendwann rückte ich nah genug ran, um zu spüren, dass in einem signifikanten Punkt er J doch das Wasser reichen konnte. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Jedes Mal als ich es mir nicht entgehen ließ waren meine Gedanken bei J.

10 — Als wir in Sydney ankamen war er in mich verliebt und ich endlich bereit J auf Facebook hinzuzufügen. Ben kannte die ganze Gesichte, natürlich konnte ich sogar bei ihm nicht aufhören davon zu reden, was ihn wohl ziemlich fertiggemacht haben musste. Ich ging ins Internetcafé und fügte ihn hinzu. Ich schrieb ihm eine ellenlange Nachricht, in der ich ihm ohne jeglichen Filter mitteilte wie ich mich gefühlt hatte, als er mich am Ende wie Luft behandelt hatte. Ich erwähnte den Brief und fragte ihn ob er ihn überhaupt gelesen habe. Er meinte, er würde meine Freundschaftsanfrage akzeptieren, aber ich solle nicht die Urlaubsfotos kommentieren, weil ein paar seiner Freunde wohl hofften, dass was in Thailand geschah auch in Thailand bliebe. Er meinte ebenfalls, dass ich „besessen“ sei — irgendwo hatte er damit wohl auch Recht. Ich fühlte mich erniedrigt und war verletzt und beschloss ihn erstmal in Ruhe zu lassen. Wie konnte ich ihm dermaßen hinterherrennen? Hatte ich gar keinen Stolz? War ich wahnsinnig geworden?

März 2010

11 — So schrieb ich J erstmal nicht mehr und konzentrierte mich auf meine Abenteuer und Ben. Nach ein paar Monaten zusammen schien es mir, dass nun Ben mehr und mehr besessen wurde, und zwar von mir! Wir lebten gemeinsam in Melbourne, wir kochten gemeinsam, kauften gemeinsam ein, schliefen mit einander und neben einander, wir schrieben uns Briefe, in den seinen versuchte mir zu erklären, dass wir zusammen gehören und in den meinen erklärte ich, warum ich mich auf keine Beziehung mit ihm einlassen konnte. Auch vor anderen Leuten und gemeinsamen Freunden weigerte ich mich stets ihn meinen „Freund“ zu nennen. Er wusste, dass mein Herz J gehörte und dieser Gedanke trieb ihn in den Wahnsinn. Ich liebte sein gutes Herz, aber hatte keinen Respekt vor ihm, seiner kindlichen unerfahrenen willkürlichen Art und seinem dramatischen Benehmen. Als irgendein Typ im Hostel sich eines Abends an mich ranmachte und versuchte mich zu küssen, verließ er fluchtartig den Gemeinschaftsraum. Als ich das Zimmer betrat schlief er schon, ich kletterte auf mein Hochbett und musste voller Entsetzen feststellen, dass auf meinem Kissen ein mit roter Tinte verfasster Brief befand und auf dem Brief ein riesiges Messer lag…im Brief beschrieb er, dass er so nicht mehr Leben wolle und dass er es nicht länger erträgt von mir dermaßen gequält zu werden. Soviel zum Thema Besessenheit…

12 — In der Nacht mit „Messer-Geschichte“ schlief ich in einem anderen Hostelzimmer bei Freunden. Am nächsten Tag stritten wir uns wie Wahnsinnige und ich meinte, dass das Ganze nun ein Ende haben müsse. Am Ende schluchzten wir beide, er entschuldigte sich und schwor, dass es nicht seine Absicht gewesen war, mir eine solche Angst einzujagen. Schlussendlich schlossen wir Frieden. Jedoch wusste von diesem Moment an, dass ich aufhören musste mit seinen Gefühlen zu spielen und ihn auszunutzen. Irgendwo hatte ich auch Gefühle für ihn, jedoch wusste ich ganz genau, dass er im „echten Leben“ niemals eine Chance bei mir gehabt hätte. Im Endeffekt flogen wir gemeinsam nach Perth, distanzierten uns jedoch mehr und mehr von einander. In der Zwischenzeit sprach ich ab und zu mit J. Versuchte dabei immer cool zu sein und keine Gefühle mehr zu zeigen. Nun fing er langsam an sich zu öffnen. Dennoch fühlte ich mich jedes Mal wenn ich mit ihm sprach nicht seiner würdig, ich betrachtete ihn als etwas Göttliches und schämte mich für mein nicht all zu brillantes Englisch. Heimlich hoffte ich darauf, dass ich vielleicht über London zurückfliegen könnte.

April 2010

13 — In Perth lernte ich interessanten Menschen kennen, mit denen ich ein sorgenfreies Leben genoss. Dennoch wurde mir mehr und mehr klar, dass dieses Hostelleben nichts für mich ist; ständig in ärmlichen Verhältnissen zu leben ohne jegliche Privatsphäre und dafür extrem viel zu bezahlen, sich für Jobs bewerben, die nichts mit dem was ich studiert habe zutun haben und mich in meiner Entwicklung nicht weiterbringen werden. Ben und ich verbrachten immer noch ab und an Zeit mit einander, auch wenn er mittlerweile in ein anderes Hostel gezogen war. Dieses „magische“ Gefühl, das J bei mir ausgelöst hatte, blieb jedoch weiterhin aus. Eines Abends beobachteten wir im Dunkeln zwei Delphine. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter und verstand, dass ich ihm unendlich dankbar dafür war, dass er für mich in dieser schweren Zeit dagewesen war und dafür, dass er etwas Besonderes in mir gesehen hatte. Ich verstand ebenfalls, dass es mir unendlich leid tat, mit seinen Gefühlen gespielt zu haben und ihn „ausgenutzt“ zu haben in der verzweifelten Sehnsucht nach J. Kurz darauf log ich J an, dass ich Australien nun verlassen und über London zurückfliegen würde. Daraufhin hörte ich nichts von ihm…er hatte meine Nachricht nicht gelesen. So buchte ich meinen Flug über Singapur und verabschiedete mich unter einem Meer von Tränen von Ben.

 

 

 

 

 

 

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„Liebe des Lebens“ 2010 – 2017 (Fakten, keine Interpretationen) — Part 1

Get the feeling: Nightcall – Kavinsky

Januar 2010

Tonsai-Bay-Koh-Phi-Phi-Krabi

1 — Ich traf J am Strand von Koh Phi Phi, Thailand. Ich sah ihn, fand ihn unglaublich attraktiv, außergewöhnlich und ein wenig seltsam von der ersten Sekunde an. Ich fragte seinen Kumpel in mitten einer Gruppe Engländer nach einer Zigarette während er im Wasser war, und dieser lud mich ein mich zu ihnen zu setzen. Als J zurückkam setzte er sich direkt neben mir in den Sand und redete mit mir während er mich ununterbrochen anstarrte und mir Komplimente für die außergewöhnliche Farbe meiner Augen machte, es funkte. Wir verbrachten den Tag mit einander, aßen zusammen (tatsächlich essen konnte ich dabei kaum). Am Abend luden sie uns ein mit in den Club zu kommen. Ich war mir nicht sicher, ob ich mitwollte, weil ich eigentlich einen anderen Jungen gut fand und in die seine Lieblingsbar gehen wollte  die Nacht zuvor hatte ich mit ihm gemeinsam am Strand verbracht, wir beobachteten wie eine riesige kometenartige Sternschnuppe den ganzen Himmel durchkreuzte, doch auch wenn der Moment magisch hätte sein können, der Typ verhielt sich null als ob ich ihm etwas bedeutete oder jemals bedeuten könnte. Meine „Freundin“ (eine Australierin, die ich dort kennengelernt hatte und die am Strand auch zu und stieß) wollte deren Gruppe jedoch unbedingt folgen, weil sie einen seiner Kumpels unwiderstehlich fand.

2  — So zog ich sie in die Reggae Bar, wo wir meinen vorherigen Typen nicht finden konnten. Anschließend ließ ich mich von ihr in die Banana Bar ziehen, wo wir dann meine Strandbekanntschaft trafen. Er tanzte mit einer seiner Freundinnen, doch ließ sie sofort stehen als er mich sah. J lief auf mich zu und küsste mich. Es ist Fakt, dass dieser Kuss einfach perfekt schmeckte und einer dieser schicksalhaften Küsse war, die einen süchtig machen. Wir verbrachten eine tolle Zeit dort, auch wenn ich mich nicht ganz so gehen lassen konnte wie sie alle, weil ich nicht betrunken war, etwas verklemmt war/bin und das ganze Herumtollen ein wenig albern fand, dazu kannte ich alle diese Lieder die sie mitgesungen haben gar nicht. Mit Neonfarben malten wir Herzen auf den Körper des anderen...  Am Ende des Abends zwang ich alle zur Strandparty zu gehen, weil ich wusste, dass der andere Junge dort sein würde. Er war tatsächlich dort, ich sprach nicht mit ihm, sondern tanzte mit J. Während er sich komplett fallen ließ, war ich schon noch ein Bisschen daran interessiert, den anderen Jungen eifersüchtig zu machen. Am Ende des Abends zog er mich von den anderen weg. Am ruhigen Ende vom Strand küssten wir uns eine Weile und schiefen dann Arm in Arm ein. Als ich aufwachte hatte ich Angst, dass er mich bittet mit auf sein Zimmer zu kommen, so beschloss ich ihn dort schlafend liegen zu lassen und nach Hause zu gehen.

3 — Am nächsten Tag trafen wir uns am Strand, seine Freunde veräppelten ihn, weil ich ihn angeblich sitzen gelassen habe. Wir küssten uns im Wasser und verhielten uns wie ein Traumpaar. Ich entdeckte, dass ich rein physisch eine unglaubliche Macht über ihn hatte. Am Abend gingen wir nochmal aus zur Strandparty. Ich hatte den anderen Jungen schon vergessen und war eher auf J fixiert. Am Abend verließen wir die Party, liefen Hand in Hand durch die Nacht zu seinem Bungalow und ich verbrachte die magischste und sorgloseste Nacht meines Lebens mit diesem Mann. Es war einfach der beste Sex, die Chemie zwischen uns war perfekt, physisch schien es als seien wir für einander geschaffen und es kam das Gefühl in mir auf, was ich zum letzten Mal mit 19 Jahren bei meiner ersten Liebe hatte, was ich niemals in so einer Situation erwartet hatte. Während wir mit einander schliefen spielte Wonderwall (Acoustic Cover) – Katy McAllister on repeat.

4 — Am nächsten Morgen war alles absolut vertraut. Er war sehr aufmerksam und süß. Ich fand es etwas seltsam, dass er auf ein Mal sehr fokussiert mit ernster Miene die Hütte fegte. Ich konnte seine Verhaltensweisen nicht so richtig verstehen, er schien glücklich aber nicht sorgenfrei, irgendwie schien er Probleme zu haben. Danach ging wir in mein Hotel. Auf dem Weg dorthin hielten wir Hände, zwischendurch ließ er meine Hand los und tupfte den Schweiß ab, um sie dann wieder fest in die seine zu schließen. Die Welt war perfekt in diesem Moment. Im Hotel stellte ich ihn der Inhaberin vor als sei er mein Mann und sagte ihm, dass ich nachher zum Strand kommen würde…Als er dann ging, schrieb ich meiner besten Freundin eine E-Mail in der ich unter anderem sagte, dass ich den Mann gefunden habe, den ich eines Tages heiraten werde. Später kam ich zum Strand und stellte fest, dass er nicht da war. Seine Freunde meinten, er sei zurück auf das Zimmer gegangen. Ich kaufte Süßigkeiten, Obst und etwas zu trinken und ging zu ihm. Ich hörte wieder das selbe Lied spielen, er war unter der Dusche. Als er die Tür öffnete schien er überrascht mich zu sehen und etwas verstört. Wir sprachen darüber, dass in Deutschland lebe und er in England und ich sagte ihm, dass ich am nächsten Tag nach Australien fliegen würde um dort ein Jahr lang zu reisen und zu arbeiten. Er fragte mich nach der „Geschichte meiner Beziehungen“. Er erzählte mir, dass er zwei große Lieben hatte, die eine sei wie ein Stern gewesen, die andere wie ein Rechteck, während er ein Stern und ein Rechteck malte und mir sagte ich erinnere ihn an den Stern. Der „Stern“ habe ihm das Herz ausgerissen, als er ein unschuldiger naiver liebebedürftiger Junge war, anschließend verwandelte er sich dann in ein Arschloch, das nach langer Zeit als Herzensbrecher mit unterschiedlichen Frauen sich endlich auf „Rechteck“ einließ, um viel von ihr zu lernen und schlussendlich zu verstehen, dass es doch nicht das Wahre ist, sie dann zu hintergehen und im Endeffekt auch wieder selbst darunter zu leiden. Er schrieb seinen vollen Namen auf das Blatt, sodass ich ihn auf Facebook finden konnte, Telefonnummern tauschten wir nicht aus. Anschließend gingen wir in mein Hotel, schliefen wieder mit einander, er massierte mich, verwöhnte mich, ich konnte es nicht glauben, dass körperliche Liebe so unfassbar sein kann. Ich war absolut süchtig nach ihm geworden, es fing an mir Angst zu machen, aber ich nahm mir fest vor, die Zeit, die wir gemeinsam haben so gut es geht zu genießen und erstmal nicht daran zu denken, dass ich ihn vielleicht niemals wiedersehe. Ich war nur dankbar ihn überhaupt getroffen zu haben. Am Abend verließ er mein Hotel.

5 — Als ich ihn und seine Freunde am Abend traf verhielt er sich komplett anders. Er schaute mich nicht an, ignorierte mich, ging vor mir weg, küsste mich nicht, starrte den Boden an. Ich war zu Tode schockiert, dass er überhaupt in der Lage war so zu sein, nach all dem, was wir mit einander erlebt hatten…ich erkannte ihn einfach nicht wieder. Zuvor war er so liebevoll, so sensibel gewesen. Jetzt schien er einfach nur tot. Nach einer Weile gab ich es auf ihm hinterherzurennen, nachdem ich mir von seinen Freunden anhören musste, dass sie auch absolut keine Ahnung haben, was mit ihm los ist und eigentlich fest davon überzeugt seien, dass ich ihm viel bedeute. Als alle meine Hoffnung nun komplett zerplatzt war und ich einfach keinen Ausweg mehr sah, betrank ich mich während ich ihm dabei zusah wie er entweder irgendwo allein rumstand oder mit anderen Leuten oder auch Frauen redete. Als ich irgendwann besinnungslos betrunken war, konnte ich die Situation nicht länger ertragen, mein ganzes Leben schien mir sinnlos. Ich fühlte mich so, als hätte ich gerade meinen ersten Schuss Heroin bekommen und dabei das Höchste aller Gefühle gespürt und nun habe man es mir für immer weggenommen. Ich konnte es nicht akzeptieren, dass ich ihn einfach nicht mehr berühren konnte, vielleicht nie wieder. Voller Verzweiflung rannte ich in meiner Kleidung ins Meer und ließ mich ins Wasser fallen. Danach fehlt mir einiges an Erinnerung. Ich weiß aber, dass ich meine Flip Flops verlor und barfuß nach Hause lief. Auf dem Weg fiel ich im Dunkeln der kleinen Inselgassen Leuten, die ich noch nie zuvor gesehen hatte in die Arme und weinte bitterlich, während ich ihnen immer wieder meine Geschichte erzählte. Als ich am morgen die Augen öffnete wusste ich nicht mehr wie ich nach Hause gekommen war und stellte voller Entsetzen fest, dass er nicht neben mir war. Das war mit Abstand das stärkste und schrecklichste Gefühl von Aussichtslosigkeit, dass ich in meinem gesamten Leben jemals verspürt hatte.

Das erste was ich tat war, einen Brief an ihn zu schreiben in dem ich alles zu Papier brachte, was ich fühlte. Unter anderem, dass ich ganz genau weiß, dass sich unsere Wege wieder kreuzen werden. Ich sagte auch, dass wenn er jedes Mal, wenn jemand, der das Potential hat einen Weg in sein Herz zu finden, die Tore vor diesem Menschen verschließt, er niemals die Liebe finden wird, nach der ich weiß er sich sehnt und die er braucht.

Get the feeling: I See Fire – Tiffany Alvord

6 — Nach dem der Brief geschrieben war, machte ich mich barfuß auf den Weg zu seinem Bungalow. Liebe kennt keinen Stolz sagt man…vielleicht stimmt es, oder ich war einfach nur verrückt geworden. Zurück zu den Fakten. Seine Freunde waren im Bungalow, jedoch von ihm keine Spur…sie meinten, er sei ganz früh morgens aufgestanden und spazieren gegangen. Ich lief mit ihnen gemeinsam zum Strand und hoffte er würde irgendwann auftauchen. Als er ankam ging das Spielchen weiter; er sagte mir zwar Hallo, jedoch schaute er mich weiterhin nicht direkt an, küsste mich nicht und hielt sich von mir emotional fern. Nach einer Weile sagte ich zu ihm, dass ich in einer halben Stunde zurück ins Hotel müsse um meine Koffer zu holen, meine Fähre würde in einer Stunde die Insel verlassen. Daraufhin ging er ohne ein Wort ins Wasser und blieb dort. Er ließ sich treiben, tauchte, starrte in die Luft und dachte nicht daran rauszukommen. Als mir nur noch 15 Minuten blieben, fing ich an innerlich in Panik auszubrechen. Ich ließ alles liegen, zog mich aus und ging ins Wasser, ihm hinterher. Als er mich auf sich zukommen sah, fing er an vor mir wegzulaufen. Ich lief schneller hinein und er lief schneller vor mir weg, er stieß das Wasser von sich weg, sodass es in meine Richtung spritzte während er buchstäblich vor mir flüchtete brach ich innerlich fast zusammen vor Sehnsucht und Verzweiflung, doch dann meldete sich mein Stolz zurück und eine starke Wut stieg in mir auf. Als er sich doch zu mir wendete und dort stand und mich direkt anguckte, sagte ich „Dann nicht!“, drehte mich um und verließ das Wasser. Als ich zum Strand schaute sah ich ironischer Weise den anderen Typen dort stehen. Er winkte mir zu, ich lief auf ihn zu, sagte dass ich die Insel jetzt verließe. Wir umarmten uns während J nicht die Augen von mir ließ. Er stand einfach regungslos im Wasser. Als der andere Typ wegging. Ging ich zu seinen Freunden, umarmte jeden von ihnen, zog ohne nachzudenken den Brief aus meiner Tasche heraus und drückte diesen seinem besten Freund in die Hände, durch dessen Zigarette und Einladung wir uns gefunden hatten mit den Worten „Gib ihn ihm“. Ohne mich umzudrehen lief ich davon, absolut die Entscheidung verfluchend, nach Australien zu fliegen.

7 — Auf der Fähre weinte ich nur noch. Das erste Mal in meinem Leben, hatte ich etwas, das ich unbedingt wollte und brauchte nicht bekommen. So lernte ich, dass man manchmal kämpft und alles gibt, jedoch trotzdem jämmerlich verliert. Ich konnte das alles nicht begreifen, ich konnte ihn nicht begreifen. Fast hätte ich mir gewünscht, dass ich ihn gar nicht erst getroffen hätte…fast. Ich flog nach Brisbane und erfuhr nebenbei, dass mein Exfreund, den ich in Berlin gelassen hatte mit den Worten „Ich kann nicht mit dir zusammen sein. Ich muss weit weg und mich selbst finden“, vorgehabt hatte mir einen Heiratsantrag zu machen bei meiner Rückkehr zurück aus Thailand und dass er nun einen Nervenzusammenbruch erlitt, als er erfuhr, dass ich anstatt nach einem Monat zurückzukommen nun spontan auf unbestimmte Zeit nach Australien reiste. Wir sprachen am Telefon, er beschimpfte mich, mir war er und das alles komplett egal, so leid es mir auch tat oder hätte tun sollen. Nach J wusste ich sowieso, dass ihn nie wirklich geliebt hatte, ich wusste vorher gar nicht was Liebe war. Ich wohnte in einem Hostel und sprach mit keinem dort. Ich saß tagein tagaus allein auf Parkbänken und schrieb Tagebuch. Ich besuchte meine Australier aus Thailand ein Mal und dann nie mehr, es war alles anders und ich war abwesend, man hatte mir meine Seele herausgerissen. Ich hatte Tagträume von dem Sex mit ihm, was mich rasend machte. Immer wieder ging es mir durch den Kopf wie perfekt er roch, schmeckte, sich anfühlte. Ich war mir 100% sicher, dass es auf dieser Welt keinen anderen Menschen geben kann, der so perfekt für mich ist, auf ganz banale, animalische Weise — die einzig wahre Weise? Er fehlte mir entsetzlich sowohl körperlich als auch seelisch, ich war dem absolut ausgeliefert. So etwas kannte ich bisher nicht und langsam aber sicher trieb es mich in den Wahnsinn. Das Schlimmste dabei war, dass ich keine Zweifel daran hatte, dass es ihm animalisch gesehen genau ging wie mir…er hatte mir das 100 mal gesagt als wir bei einander lagen…

Fortsetzung folgt…doch nicht so einfach das alles zu vereinfachen…
Was denkt ihr bis hierhin? 

 

 

 

 

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Day 2, 3, 4, 5 (of 28) – Bye bye Völlerei?!

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Verdammt sollen alle diese Leckereien sein. Das Wochenende ist vorbei und mein Magen schwelgt in Erinnerungen an so manch‘ einen unnötigen Snack.

Nach gesundem und vor allem gemäßigtem Frühstück (Spiegelei) und Mittagessen (magere Pho Suppe mit Rindfleisch und 4 mini Chicken Wings) am Freitag während der Arbeit, wartete am Abend die Versuchung buchstäblich vor der Tür: Alle meine Arbeitskollegen hatten sich in dem Pub direkt im Haus unseres Bürogebäudes versammelt, um in der Sonne reichlich auf das bevorstehende Wochenende anzustossen. Schnellen Schrittes navigierte ich freundlich lächelnd meinen pummeligen Hintern aus der verlockenden Situation während ich ihnen ein paar Ausreden an den Kopf warf. Ich erinnerte mich nur zu gut an letzte Woche, als ich in derselben Bar mit zwei zuckrigen Cosmopolitans in die „Nacht“ (in England fängt Freitag Abend schon am Donnerstag um 16 Uhr an) startete und schlussendlich mit zwei riesigen Aperol Spritz Cocktails und Fastfood zu Bett ging.

However, mein Magen grummelte als ich durch die Strasse voller Pubs und geselliger/sturzbesoffener Menschen schritt, gesenkten Kopfes, denn nur zu gern hätte auch ich einen oder zwei oder drei gehoben. Hungrig wie ich war, rannte ich beinahe Hals über Kopf zu McDonalds. Schlussendlich beschloss ich meinen Hunger auf gesunde und befriedigende, jedoch leider kostspielige Weise zu stillen und machte mich auf den Weg zu meinem Lieblingsushi und verschlang mein geliebtes Tuna Tartar und den Sechser Salmon Maki noch auf meinem Weg nach Hause, was mich schmerzhafte 15 Pfund kostete.

Fast war ich sicher zu Hause angekommen, da überkam mich eine schreckliche FOMO und ich hockte mich in meine Lieblingsbar und bestellte diesen verdammten langersehnten Cocktail, aka „Mutter aller Aperol Spritze“. Und anschliessend noch einen.

 

 

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Day 1 (of 28) – Just do it

In 28 Tagen ist es soweit: der langersehnte Urlaub auf Sizilien. Es gäbe eine Million Gründe zur Freunde…wenn da nicht meine bescheidenen 70 Kilogramm Körpergewicht wären.

Anstatt mich „fertigzumachen“ und in Panik auszubrechen, habe ich dieses eine Mal beschlossen, das Ganze positiv zu betrachten und dabei 28 Tage lang ein öffentliches Tagebuch zu führen, in dem ich meine strahlenden Erfolge, fatalen Fehler und Träume vom Schanksein mit euch teile.

Heute war kein schlechter Tag, aber wenn alle 28 Tage so wie heute sind, dann wird man am Ende wohl eher nicht von der großen Verwandlung sprechen können: Ich frühstückte mein Knofi-Dill-Lachsfilet, was eigentlich als mein Mittagessen eingeplant war und füllte meinen Magen mittags mit einem Salat aus Tomaten, Gurken, Zwiebeln und – verzeiht meinen perversen Geschmack – sauren Gurken mit Light Sour Creme, sowie einem kleinen Ciabatta Baguette (ich weiß, nicht gerade optimal). Hatte einen Latte, zwei weitere Kaffee mit Milch und jeweils einem Löffel Zucker, ein Bisschen Weintrauben mit Beeren und schließlich abends vier mittlere gekochte Kartoffeln mit Sauren Gurken und circa zwei Löffel Sonnenblumenöl…na ja oder drei. Ach ja, zwischendurch gab ich mir noch eine Thai Chicken Päckchensuppe, warum auch immer das sein musste? Oh Gott, ganz vergessen, dass ich mir auf dem Weg zur Maniküre so seltsame Rindfleischstückchen mit grobem Pfeffer reingewürgt hatte (hier in England gibt es tausende von „gesunden“ Snacks für jede art von Snacker, ganz egal ob vegan, low-carb oder sugar addict).

Ich weiß, dass es besser geht und ich weiß, dass das alles andere als abwechslungsreich war, außerdem viel zu viele Kohlenhydrate und Fett und relativ wenig Eiweiß. Immerhin zeigt mein Fitbit 12,417 steps, 18 floors, 8.75 km und 2,314 verbrannte Kalorien an. Wenigstens etwas.

Wie auch immer, ich habe noch 27 Tage um es besser zu machen…auch wenn ich morgen nach der Arbeit einen Geschäftstermin habe, bei dem wir (ob ich es will oder nicht) ein oder zwei Gläschen kippen werden. Verdammt sollst du sein, London. Und all‘ deine Pubs…

Ich habe mir heute vorgenommen, jeden Tag ein Bisschen zu von meinem Ziel zu träumen und es mir bildhaft auszumalen (ja, ganz genau dieses „The Secret“ es von einem immer verlangt). So habe ich mir heute vorgestellt, worauf ich mich am meisten freue, wenn ich es endlich geschafft habe 7-9 Kilo abzunehmen.

Ich dachte mir, wie unbezahlbar es doch ist, dass ich in der Lage bin, mein Aussehen so signifikant zu verändern einfach nur durch ein wenig Disziplin. Wenn ich perfekt schlank wäre, dann gäbe es gar nicht so einen wundervollen Spielraum. Bei meinem süßen 70kg Body bin ich dagegen in der Lage so eine richtig tolle Verwandlung an den Tag zu legen, bei der jeder bei der Arbeit mir plötzlich anfangen wird Komplimente zu reissen und absolut schockiert zu begreifen, dass ich gar nicht mittelmäßig, sondern doch eine ziemliche Granate bin (alles schon erlebt in der Vergangenheit). Allein der Ausdruck in ihren verblüfften Gesichtern ist es wert, diese 28 Tage durchzuziehen. Ich habe es verdient, meinem bestmöglichem Ich jeden Tag im Spiegel zu begegnen und es mit einem breiten Lächeln zu genießen. Das Gefühl mit sich selbst zufrieden zu sein ist besser als der kurze Rausch einer schmackhaften Mahlzeit. Es ist eine Lebenseinstellung, die ich verdammt noch mal besser früher als später „embrace“, und zwar mit aller Kraft meiner noch schwabbeligen Ärmchen.

Just do it, leichter gesagt als getan, jedoch ABSOLUT IM RAHMEN DES MÖGLICHEN.

Steht mir bei, Freunde ❤

PS: 23.10 Uhr in London. Mein Freund brät grad Bacon…fataler Fehler ihm das mit dem „Kochen“ beigebracht zu haben…Ok, also rechnet noch 1/4 Avocado und halbe Scheibe Bacon hinzu. Leider.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Würdest du diesen Roman lesen? – Offensichtlich nicht, kein Feedback ist auch Feedback. Ich werde ein besseres Thema finden.

Destiny

Ich brauche eure Hilfe, bitte kommentiert diesen Beitrag mit eurer ehrlichen Meinung hinsichtlich der „Buchtauglichkeit“ dieser Geschichte. Wenn euch die Geschichte nicht gefällt, lasst mich wissen, was ich verbessern kann. Los gehts…

Ein Roman über einen religiösen Mann Ende 30, der für das Wohl seiner Familie und seiner Religion und Kultur wegen, die Liebe seines Lebens, eine aufgeschlossene moderne Frau der die Welt zu Füssen liegt, aufgibt indem er ohne jegliche Erklärungen aus ihrem Leben verschwindet, um gleich darauf übereilt eine Frau seiner Kultur, die er nicht wirklich liebt, zu heiraten und mit ihr eine Familie zu gründen. Auf den Tag genau 13 Jahre nachdem seine erste Liebe ihm ihre Jungfräulichkeit geschenkt hat, kontaktiert er sie, wie schon so oft in den vergangenen Jahren. Dieses Mal ist es jedoch anders: Er ist zum ersten Mal ehrlich und gibt ihr gegenüber zu, dass er damals den größten Fehler seines Lebens gemacht hat und einfach nicht aufhören kann an sie zu denken und sich nach dieser wahren Liebe zu sehnen. Da es jedoch aus seiner Sicht in diesem Leben keine Chance mehr für sie beide gibt, weil er seine Familie niemals im Stich lassen könnte, bittet er sie, ihm zu helfen indem sie gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten, mit dem Ziel endlich abschliessen zu können. Gemeinsam bestreiten sie eine Reise, auf der sie ihre komplett unterschiedlichen Weltanschauungen mit einander teilen und sich einander auf einem ganz neuen Level öffnen. Er erzählt ihr in jeder Einzelheit wie er sich damals gefühlt hat, beantwortet alle Fragen, die sie jahrelang gequält haben und erzählt ihr zum ersten Mal von seinem Leben, seinen Kindern. Die Reise verändert sie beide, und schreibt ihre Geschichte neu.

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