General, Love, Personal Challenges

Finding myself inside me

Night flowers

Get the feeling: This Is Living (Acoustic) – Hillsong Young & Free

Manchmal verliert man sich.

Und dann auf ein Mal, unbestimmte Zeit später, da findet man sich wieder. Man hat sich plötzlich wiedergefunden und stellt ganz verwundert und auch schmerzlich fest, dass man sich ganz schön vermisst hat. Und doch, wie angenehm es auf ein Mal scheint, sich wiederzuhaben. So heilsam.

Ich lief durch die Nacht und roch Blumen. Dann sah ich diese Blumen in der Ferne und rannte ihnen begeistert entgegen. Ich fand sie, verlor mich in ihnen und ein Lächeln breitete sich in meinem Herzen aus während ich ihren segnenden Duft in mein Herz hineinatmete. Ich fühlte mich glücklich, bedingungslos glücklich.

Da wusste ich, ich hab mein Strahlen wieder. Ein wundervolles Leben steht mir bevor.

In mir ist Liebe. Das ist das Einzige, was zählt.

 

 

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General, Love, Relationship

The past is calling…

London_Albert Bridge_night

Get the feeling: Chela – Zero (Keljet Remix)

Manchmal frage ich mich, wie es verdammt nochmal dazu kommen konnte, dass ich in meinem noch relativ kurzen Leben zum zweiten Mal immigriert bin (ich bin 8 Jahren mit meinen Eltern zusammen von der Ukraine nach Deutschland umgezogen)?

Während mich dieser rote Doppeldecker durch die bunte Londoner Nacht über die weite stille Themse hinwegträgt, frage ich mich gleichzeitig „Was habe ich hier nur verloren?“ und „Werde ich, falls es mir eines Tages gelingt, diese wunderschöne Stadt zu verlassen, jemals aufhören tiefe Liebe für sie zu empfinden und ständig unerklärbare Sehnsucht nach ihr zu haben…“.

Wo diese Sehnsucht ihren Beginn hatte weiß ich ganz genau…

Als ich vor genau sieben Jahren kurz nach meinem 25. Geburtstag (wie schnell doch die Zeit vergeht) mutterseelenallein am Strand von Koh Phi Phi lag und plötzlich diesen Mann sah, der mir mehr gefiel als alle anderen zuvor. Als ich seine Freunde nach einer Zigarette fragte und sie mich zu sich in die Runde einluden während er im Wasser seinen Kummer, von dem ich damals noch nichts ahnte, zu ertränken versuchte. Als sich dann schlussendlich unsere grünlichen Augen trafen und ich davon fast ohnmächtig geworden bin. Als  wir alle uns noch verbliebene Urlaubszeit mit einander verbrachten und den unglaublichsten Kuss aller Zeiten mit einander teilten. Als wir es, trotz meinem halbjährigen Australienaufenthalt und dem Drama, welches wir am Ende unserer gemeinsamen Zeit in Thailand durchlebten, schafften in Kontakt zu bleiben und uns über fünf Jahre hinweg in Berlin und London zu besuchen. Und schlussendlich, als er mich nach einem ersten kurzen vergeblichen Beziehungsversuch ein Jahr zuvor einlud, meine Heimat zu verlassen und mit ihm zusammen seine erste Londoner (bzw. Suttoner – ZONE 5!) Eigentumswohnung zu beziehen. Um diese dann 7 Monate später tränenüberströmt zu verlassen.

Scheitern ist menschlich.

Oft frage ich mich, ob es nicht vielleicht doch geklappt haben konnte zwischen uns, hätten wir nicht  gleich in einer Sekunde von 0 auf 100 beschleunigt, hätten wir uns Zeit gegeben uns richtig kennen zu lernen, hätten wir uns Freiraum gelassen, anstatt mit seinem Bruder und einem anderen Mitbewohner zusammen in dieser schönen aber für uns alle zu kleinen Wohnung zu ersticken? Es wäre leichter die gesamte Angelegenheit für immer in meiner Seele zu vergraben, wenn er mir nicht alle paar Monate mal schreiben und in der letzten Zeit sogar ein Treffen vorschlagen würde.

Es ist schwer von der Vergangenheit loszulassen. Leider. Je mehr Zeit vergeht, desto weniger sind wir in der Lage das Gefühl, welches diese eine Person in uns in der Vergangenheit ausgelöst hatte, wieder aufzurufen. Dennoch handelt es sich oft um Jahre und noch habe ich seinen verspielten in meinen Augen versinkenden Blick nicht vergessen.

Ich traf ihn im Januar 2010, in der schönsten Zeit meines Lebens, meiner Jugend.

Viele Jahre sind seitdem vergangen, doch wir beide bleiben gleich: zwei unfassbar schwierige, sensible, leidenschaftliche, viel zu selbstbewusste und zur gleichen Zeit unsichere, Träumer, die nach etwas ganz bestimmtem suchen, das sie vielleicht niemals finden, jedoch bis an ihr Lebensende herbeisehnen werden.

Das, was er mir damals gab, werde ich niemals vergessen.

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General

To do: Go back to stunning.

LA LA LAND-DANCE-DRESSES

Get the feeling: Ne-Yo – Miss Independent

Okay, alle guten Vorsätze und Diätpläne bei Seite, ich habe es mal wieder auf die Spitze getrieben: Ich habe ironischer Weise anstatt abzunehmen deutlich zugenommen. So wie ich gerade aussehe, habe ich Angst, Leuten die mich schlank kennen auf der Straße zu begegnen! Wenn mein Ex-Freund mich zum Beispiel so sehen könnte, dann würde er sofort aufhören mir hinterherzuträumen und sich gehässig ins Fäustchen lachen.

Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl tiefer Betroffenheit, wenn man den Schock in den Augen des Gegenübers wahrnimmt, den Schock ausgelöst von unserem Anblick.

Abnehmen ist ein Kampf und es ist kein leichter Kampf, sondern ein Kampf um Leben und Tod. Wer mir etwas anderes erzählen möchte, der kann nach Hause gehen. Off you go! Der einzige vergleichbare Kampf des tauglichen Lebens, den viele von uns bestreiten, ist Aufhören zu rauchen. Das ist genau so schmerzhaft, aber wenigstens relativ ‚linear‘ durchzuführen, während eine Diät deutlich komplexer ist und viel mehr Auseinandersetzung mit dem Thema sowie Wissen von dem Betroffenen abverlangt. Dennoch, Droge ist Droge, ich würde Essen definitiv ohne jegliche Zweifel als Droge bezeichnen.

Es ist Wochenende und ich habe Zeit, Zeit vor dem Spiegel stehen zu bleiben. Ich stelle mich gerade hin und schaue mich direkt an. Ganz plötzlich betrachte ich mich mit fremden Augen, anstelle das übliche ‚automatische‘ Bild zu sehen, welches sich aus meiner Selbstwahrnehmung und der Liebe zu mir selbst über mein gesamtes bisheriges Leben hinweg zusammengesetzt hat.

Ich schaue meine Beine an und sehe, dass meine Knöchel aufgequollen sind, insgesamt sind meine Beine viel breiter geworden und es scheint kaum mehr einen Zwischenraum zu geben. Der doch so begehrte Zwischenraum… Auch meine Arme haben sich zum Schlechteren entwickelt, meine Schultern sind rund und das Fleisch meiner Arme geht über meine Schultern hinaus. Ich ziehe mein T-Shirt hoch und blicke hinunter auf meinen Bauch. Ich presse ihn heraus und drehe mich zur Seite… Ich sehe eindeutig schwanger aus, „Das geht so nicht weiter“, sage ich zu mir selbst. Sogar meine Hände sind rundlich und meine Kieferlinie hat sich verabschiedet… Traurig ist auch, dass mein eigentlich so praller Hintern flacher geworden ist, da ich ihn nicht mehr trainiert habe… Ich bin dabei alles zu verlieren, das ich mir vor 1.5 Jahren so hart erarbeitet hatte, als ich endlich in der besten Form meines Lebens war.

Kürzlich ist mir aufgefallen, dass das Sexleben mit meinem Freund leicht eingeschlafen ist… Ganz klar wird er weniger angetörnt wenn er mich entblößt sieht, es ist nun mal so, dass sich das was er zu sehen bekommt verschlechtert hat und nun eindeutig weniger attraktiv ist. Klar haben wir noch Sex, aber er springt mich weniger an, denn visuelle Reize sind unfassbar wichtig, vor allem für Männer. Ich selbst fühle mich viel träger, fauler. Unbeweglich.

Essen macht so verdammt glücklich und ich liebe es, aber ich liebe es mehr AUFREGEND zu sein und ein AUFREGENDES Leben zu haben! Verdammt, manchmal denke ich, dass ich es eh nicht mehr können werde abzunehmen…es scheint so extrem schwer, vor allem ohne richtigen Sport mit meinem verletzten Knie…

Meistens will ich einfach nur den Arbeitstag überleben und zufrieden sein. Dabei habe ich keine Lust zu hungern. Zu hungern um dann irgendwann nach tagelangem, wochenlangem, MONATELANGEM Leid etwas schlanker zu werden, um es dann schlussendlich genießen zu können.

Ich weiss nicht, warum ich keine Motivation mehr habe, auf mich selbst zu achten…

Wird es die glückliche, ruhige, zufriedenstellend Beziehung sein? Wieso ist es so verdammt schwer, die Motivation zu finden, auch innerhalb einer Beziehung attraktiv und aktiv zu bleiben? Es sind doch wir, ganz gleich ob in einer Beziehung oder Single? Wieso glauben wir, dass wir top fit sein müssen, um einen Partner ‚an’s Land zu ziehen‘, doch auf der anderen Seite ist es uns scheiß egal, wie ranzig wir aussehen, wenn wir unser Leben mit jemandem teilen, den wir lieben? Das kann doch einfach nicht richtig sein! Und doch scheinen wir alle dieses ganz bestimmte Verhalten an den Tag zu legen.

Ich muss eine Lösung finden, ich muss aufhören zu Essen, meine wunderschöne Figur wiederfinden und wieder ich selbst sein. Ich muss einfach. To do: Go back to stunning.

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