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Something to fight for 🔥

Ich frage mich aktuell nach meinem WARUM. Mir ist bewusst, dass ich mir mit dieser zweiten Karriere durchaus keinen leichten Weg ausgesucht habe; Schauspiel ist ein Gebiet das aufregender ist als beinahe alle anderen Gebiete zusammen, es ist jedoch auch sehr sehr hart umkämpft. Es ist also nicht einfach auch nur Fuß in dieser Branche zu fassen und sich von seiner Arbeit ernähren zu können, ganz zu schweigen von dem, was ich mir vorgenommen habe, und zwar es in dieser Branche nach ganz oben zu bringen.

Mein intensives Schauspielstudium von 3,5 Jahren und meine Hunderte von Auftritten in dieser Zeit und mein „Leben geben“ jeden einzelnen Tag, stellt lediglich den kleinen ersten Schritt in Richtung Ziel dar.

Ich stehe also vor einem Mount Everest, den es zu erklimmen gilt. Aber ohne ein WARUM lässt sich so eine überirdische Leistung nicht erreichen, davon bin ich fest überzeugt.

Was also ist mein ganz persönliches WARUM?

Ist es der Reichtum? Wenn ich an Reichtum denke, dann gibt es keine Resonanz in meinem Herzen. Ich weiß auch ohne reich zu sein, dass mich Reichtum allein niemals motivieren kann jeden Tag aufzustehen und alles zu geben für mein Ziel. Ich war stets ähnlich glücklich oder unglücklich ob mit Null oder 3.000 Euro auf dem Konto, auch wenn man mit einem gefüllten Konto durchaus entspannter ist. Im Endeffekt gibt man das was man verdient sowieso aus und übrig bleiben wenn dann nur die Erinnerungen, die man erschaffen konnte, die jedoch oft gar nicht so viele sind, da man sehr wenig Zeit hat diese Erinnerungen zu machen, wenn man ständig damit beschäftigt ist Geld zu machen. Gehen wir dennoch davon aus, dass ich wirklich wohlhabend sein könnte und dabei auch noch Zeit hatte. Klar, das ist durchaus ein schöner Gedanke; ich könnte meiner Familie Geld geben und ihr Haus abbezahlen, ich könnte endlich Mal zurückgeben, statt ständig von ihnen Hilfe anzunehmen, ich könnte mir tolle Kleidung kaufen und auf wundervolle Reisen gehen. Ja, das fühlt sich gut an und ist durchaus reizend. Allein der Reichtum ist es aber definitiv für mich nicht. Reichtum wird sich als Konsequenz von alleine erreichen, da bin ich mir sicher.

Ist es Spaß an dem was man tut und ein entspanntes ausgeglichenes Leben? Viele Menschen leben gerne ein ruhiges Leben, in dem sie tun was sie lieben ohne dabei sich zu sehr anstrengen und zu verausgaben,

Ruhm?

Hinterlassen?

Gestaltung? Freiheit und Selbstverwirklichung? Der Weg dorthin. Ein intensives Leben, ein großes Leben. Genau dieses Erklimmen ist mein WARUM. Weil ich als Mensch das brauche. Ich brauche Abenteuer, ich brauche es mir meine Welt zu erschaffen.

Beitrag leisten, in etwas investieren das nach meinem Tod bestehen bleibt.

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Archetyp Kämpferin-Elfe

Ich habe mich heute gefragt welcher Archetyp ich gern wäre, wenn ich es mir aussuchen könnte. Das unglaublich gute am Leben ist ja, dass wir alles sein können was wir wollen, es liegt in unseren Händen.

Also, was für ein Archetyp wäre ich am liebsten?

Als erstes fiel mir der Archetyp der Kämpferin ein. Wie also verhält sich eine Kämpferin? Welche Grundzüge machen sie aus?

Sie läuft aufrecht, hat ein sehr gutes Körpergefühl, einen gesunden straffen kraftvollen wohl koordinierten Körper, starke geschickte Hände, ein entspanntes offenes Gesicht. Wenn sie läuft tritt sie eindeutig und entschlossen auf, sie hat einen sicheren energischen Schritt. Ihr Augen strahlen und ihr Blick ist furchtlos. Sie schaut ihren Gegenüber direkt an, sie hat einen sehr starken Geist und dieser kann wenn notwendig eine starke Mauer aufbauen, die ihren Geist vor Eindringlingen schützt.

Wenn eine Gefahr Auftritt, dann schaltet die Kämpferin in ihren Kampfmodus, in dem sie in der Lage ist glasklar zu denken und sich jeder Herausforderung zu stellen. Mit Feedback geht die Kämpferin produktiv um, sie ist dankbar etwas zu lernen. Sie hat ein reines Herz voller Licht. Sie setzt sich für Schwächere ein. Sie empfindet sehr viel Nächstenliebe und lebt nach diesem Prinzip. Sie ist stark verbunden mit der Kraft der Natur und schöpft Lebensenergie aus ihr.

Als zweiter Archetyp ist mir die Elfe/Fee eingefallen. Zuerst wollte ich mich für die Magierin oder die Zauberin entscheiden, aber ich fand, dass die Elfe viele Eigenschaften der Magierin ebenfalls aufweist, jedoch zudem auch noch eine größere Verspieltheit und Weiblichkeit, die mir wichtig ist.

Der Archetyp der Elfe/Fee also. Sie ist weiblich, zart, energisch, elegant flink, hell im Kopf, mystisch, aufregend, wild, interessant, verspielt, undurchdringlich, erotisch, mädchenhaft und doch sehr aus der Kraft der Frau schöpfend. Sie ist tief mit der Natur verbunden, sie ist Teil der Natur.

Die Elfe läuft und schwebt gleichzeitig. Ihr Element ist eine Mischung aus Feuer und Luft. Ihre Hände bewegen sich geschmeidig. Ihr Körper ist elegant und strahlend, ewig jung. Ihr Blick hegt wilde verborgene unergründliche Magie. Es sprühen Funken, wenn die Fee jemanden anguckt. Es ist schwer sich ihrem Blick zu entziehen. Die Elfe ist voller innerer Freiheit, sie lässt sich nicht einfangen und verändern. Sie ist was sie ist, sie lebt wie es ihr gefällt, und dennoch nimmt sie alle Kreaturen in ihrem Umfeld aufmerksam wahr und steht mit ihnen in Verbindung.

Ich finde vorallem die Kombination aus diesen beiden Archetypen extrem spannend und inspirierend. Ich würde gern so eine Käpferin-Elfe sein in meinem Leben und nach ihren Prinzipien leben. Entschlossen und klar sein und gleichzeitig geheimnisvoll und verspielt. Das Leben ernst nehmen und sich seinen Herausforderungen furchtlos stellen und doch den Spass in allen Dingen und in jedem Moment finden. Funken sprühen. Lieben. Zaubern und verzaubern. Eine Kriegerin des Lichts sein.

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Rotes Feuer

Feuerrot. Ein Schmunzeln. Irgendwie wild, irgendwie Wikinger, irgendwie verschmitzt. Ein Mann mit ganz viel dahinter, irgendwie leidenschaftlich, irgendwie feurig. Sind es die roten Haare? Der Bart? Oder die wilde Seele umgeben von ruhigem Gewässer? Ich will eintauchen. Ich will mich auf seinen Schoß setzen und anfangen ihn zu küssen…wilde Küsse, wilde wilde Küsse. Ein wenig beißen. Ich weiß, dass es passen wird, manchmal weiß man, dass es passen wird. Irgendwie weiß man es. Es ist geschrieben.

Wenn er mich anschaut dann spüre ich die Funken. Ein Blick der einen Tick zu lange dem meiningen begegnet, ein Mundwinkel, der sich leicht hebt – beobachten, anvisieren, erkunden, jagen. Ein starker Blick, der meinem furchtlos begegnet mit ganz vielen Ideen darin, mit ganz viel Phantasie, Zauberei, Sehnsucht. Und doch sehr viel Gelassenheit, Geduld und Kontrolle, aufrichtiges Zurückgelehntsein, weil das Leben Geduld erfordert und er es weiß. Weil er zu intelligent ist, um sich kopflos irgendwo hineinzustürzen und doch will er es tun und wird es auch.

Ich dagegen bin pures Feuer, blanke Sehnsucht, heftige Wildheit. Wenn ich könnte würde ich ihn in mein Zimmer zerren, die Tür verschließen, die Vorhänge zuziehen und einfach schauen, was zwischen uns zwei geboren werden kann. Wie viel Eros können wir erzeugen? Wie viel Schönheit?

Wenn es jemals dazu kommt, dass wir in meinem Bett liegen, werde ich ihn bitten eine Weile lang einfach nur im Dunkeln zu sprechen, irgendwas, ganz egal was. Einfach nur irgendwelche Worte sagen. Seine Stimme ist tief und intensiv und löst irgendwas in mir aus, das vorerst gebändigt werden muss.

Dieser Mann ist mir zum ersten Mal aufgefallen durch diesen neugierig-feurigen Blick, der mir damals im Flur meiner WG begegnet ist. Ein interessanter faszinierter Blick von einem Mann, der Null mein Typ zu sein schien. Als ich da im Spitzen-BH und Hose in meinem Zimmer tanzte, fest überzeugt davon, dass ich allein in der Wohnung bin, stand er plötzlich schmunzelnd vor mir und sagte sowas wie „mach nur weiter Liebes“ (er nennt mich „Liebes“, ich finde das so unglaublich süß und Gentleman Like), ich stellte mich ihm daraufhin lachend und seine Hand schüttelnd vor. Ich habe mir absolut nichts dabei gedacht und vergaß ihn für eine sehr lange Zeit. Als er dann später bei uns in der WG eine Zeit lang wohnte, sind wir uns menschlich und inhaltlich näher gekommen ganz ohne die körperliche Ebene. Und nach drei Wochen auf Entfernung schreiben und reden und Interessen teilen, plötzlich dieser körperliche Blitz. Auf ein Mal will ich ihm körperlich nah sein.

Okay okay okay. Ich finde ihn interessant, aber ich darf keinesfalls zu sehr in ihn hineinfallen und dabei meine eigene Faszination vergessen. Ich bin selbst eine wilde feurige scharfe Seele. Es muss für jeden Mann absolut aufregend sein mich zu küssen, mit mir zu schlafen, Teil meiner Welt zu sein. Dieses Geschenk darf ich nicht zu einfach anbieten. Er muss es sich erkämpfen.

Das was passieren soll wird passieren, so oder so. Wenn wir zusammen gehören, dann werden sich unsere Wege weiterhin wieder und wieder kreuzen. Bis er mich irgendwann schnappt und einfach innig küsst. Oder ich ihn? Und dann werde ich schauen, ob mir das was er zu bieten hat auch gefällt. Und wenn ja, dann werden wir schauen, was er weiterhin anbieten wird. Und alles wird sich zeigen.

Was jedoch jetzt gerade zum ersten Mal in meinem Leben anders ist, ist folgendes: Ich bin bereit für was ernstes, bereit etwas aufzubauen. Ich will jetzt nicht mehr einfach tausend frische Anfänge und rosa Wolken, sondern ich will ein großes Abenteuer mit allem was dazu gehört, mit Herausforderungen, die man gemeinsam bestreitet, mit Erinnerungen, die man zusammen kreiert und gleichzeitig will ich den gewöhnlichen Alltag in all seiner Langeweile und Schönheit. Ich bin jetzt bald zwei Jahre single und ich bin wirklich reif für eine echte wahrhaftige Liebe mit einem Mann, der zu mir gehört. Ob er das Potential hat dieser Mann zu werden, das wird sich zeigen, aber ich freue mich, dass seine Persönlichkeit, seine Werte, seine Liebe und sein Interesse an der Welt irgendwas in mir geweckt haben, das all die anderen Männer um mich herum scheinbar nicht in der Lage waren zu wecken und das seit sehr langer Zeit.

Das Leben ist kein einfaches Spielchen, es ist lang und aufregend und ein ständiges Auf und Ab. Es geht wild ab in unseren Leben. Wir werden sehen, was sich ergibt, was sich entwickelt und wie wir das was passieren soll und wird meistern werden. Ich bin gespannt. Bis dahin mache ich mein Ding und mein Fokus bleibt in MIR drin. Ich bin ich und gehöre zu mir.

Nächstes Mal wenn ich mit ihm oder einem Mann interagiere werde ich Schauspielübungen ausprobieren. Man muss seine Künste doch auch für das Leben anwenden lernen. Was bringt es, wenn man zaubern kann, aber es nie tut? Natürlich nur mit aufrichtigen Absichten.

Keiner kann mich so einfach bändigen, ich bin Feuer. Ich habe keine Angst vor jeglicher Herausforderung und auch nicht vorm Stillstand oder dem Alleinsein. Denn ALLES ist in meinen eigenen Händen. ALLES.

Meine Challenge: Finde den Spaß am Spiel!

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