General, Love, Relationship

Mittendrin und anderswo.

Er sitzt mir gegenüber, seine großen Augen voller Kinderschimmer strahlen mich entzückt an, er redet vom Beruflichen, er schaut privat. Er ist groß, behaart, stark, robust, ein Mann, ein stattlicher Mann voller Elan, er ist erfolgreich, schön, hatte viele Frauen. Er verletzte sicher nicht nur Eine. Von Einer weiß ich es sicher, es war Sommer als sie es uns mitteilte, als sie es schriftlich festhielt, dass da was war. Was es war, wissen nur sie und er, oder er und sie. Wahrscheinlich weiß er das Eine und sie das Andere, die Wahrnehmung ist unterschiedlich, jedes Auge sieht anders und jedes Herz hat seinen eigenen Rhythmus. Ob seins schneller schlug, oder das Ihre, das wissen nur die Beiden, oder auch keiner der Beiden. Ich vermute, dass es das Ihre war, das schneller schlug. Doch was sind schon Vermutungen?

Wenn ich so in seine Augen schaue, dann fange ich an zu träumen, ich sehe seine Träume vor mir, als wären es meine oder gar unsere. Ich spiegele mich in seinen Augen, surfe auf dem Blau des Kinderschimmers. Die langen braunen Wimpern schwingen im Takt mit der sommerlichen Windbrise. Ich stehe vor der weiten Ferne der azurblauen Unendlichkeit und sehne mich nach der Ewigkeit. Ich möchte abspringen in die Tiefen des Ozeans, der sich vor meinen Augen ausbreitet, doch unsere fachlich hochwertige Konversation hindert mich an dem mutigen Schritt.

Es ist ein Spiel mit der Existenz, dem Leben, ein Spiel mit unseren Träumen. Wir spielen Fangen mit unseren sehnlichsten Wünschen und Leidenschaften. Wir belügen uns dabei doppelt, dreifach, ein Vielfaches, so oft es möglich ist und immer wieder. Ist er glücklich frage ich mich? Lebt er seine Träume? Ist er hier am richtigen Fleck? Bin ich das? Ist die dahinten glücklich? Die eine, die schon drei Monate hier ist, doch für mich stets namenlos bleibt, weil ihre Augen nicht hell genug strahlen. Hält sie sich vom Strahlen ab, bis sie sich nach dem Strahlen ihrer Augen, ausgelöst durch das Strahlen ihres Herzens, zu verzehren beginnt? Besitzt sie die emotionale Feinheit, so einen Wunsch zu verspüren? Lebt sie in Blindheit, weil es ihrem Geist an Feinheit fehlt? Ich frage mich, ob so ein Leben in emotionaler Stumpfheit wohl einfacher ist, als das eines Menschen, der zu seinem Glück oder auch Pech in der Lage ist, und sich sogar durch unerklärliche Kräfte genötigt fühlt, den Gipfel der Emotionen tagein tagaus zu erklimmen?

Der starke behaarte Mann besitzt die Feinheit von der ich spreche, er besitzt sie zu genüge. Er sieht plump aus, groß und grob, doch er besitzt sie. Seine Augen verraten ihn. Sie haben sich sicher seit über vierzig Jahren nicht verändert, er hat sich vierzig Jahre lang nicht entmutigen und seine Illusionen nicht nehmen lassen. Während er redet und ich leicht schmunzeln muss, weil diese kindlich strahlenden Augen in der wohl männlichsten Hülle, die man sich vorstellen kann, mich unglaublich verwirren, unsicher machen, emotional aufwühlen. Ich kämpfe stark damit nicht beeindruckt zu wirken, doch ich habe eine Obsession für Augen. Sie zu lesen und zu fühlen ist mein liebstes Hobby. Ich bewundere diesen Glanz, liebe diese Lebensfreude, das Freche, das Kindliche, das Leben in diesen Augen, sie sind blau, ich mag gar keine blauen Augen, doch es geht um den Inhalt und dieser ist tief und viel und weit aber auch ganz nah. Mir ist bewusst, dass man mir die Feinheit, die ich besitze, nicht immer zutraut. Doch genau das macht sie zu meiner größten Waffe und meiner größten Liebe. Viele denken ich hätte keine Geheimnisse, doch mein Geheimnis ist groß und fern und tief und weit und vor allem daraus bestehend, dass möge ich mich auch mitteilen so viel ich nur möchte und mit all meiner Leidenschaft meine Gedanken mit meiner Umwelt teilen, möge ich mich auch maximal dabei bemühen, so bleiben die wahren Weisheiten, die unerschöpfliche Fülle an Erkenntnissen sowie all das, was wirklich in mir vorgeht bei mir allein und kaum jemandem zugänglich. Meine ganz persönliche Reflexion von Reflexionen ist meine Waffe. Dann sollen sie mich halt unterschätzen. Sie brauchen nur in meine Augen zu schauen, dann wissen sie es, wie ich es gerade beim behaarten Mann weiß, vorausgesetzt sie haben die Gabe es zu sehen.

Er schaut mich leicht irritiert an, wahrscheinlich fragt er sich, was in mir vorgeht. Ich werde es ihm niemals verraten. Er merkt ich rede vom Beruflichen, doch er sieht mich in die Ferne blicken, in die Ferne seiner Augen. Auf ein Mal ändert sich die Farbe seiner Augen, irgendetwas passiert. Er hört auf zu reden, ich beginne zuzuhören. Er sitzt mir gegenüber, Ellenbogen auf dem Stehtisch abgelegt, der Kopf liegt in seiner Hand. Es muss ein schwerer Kopf sein, denke ich, doch diese Farbänderung in seinen Augen, die mich anstrahlt, lässt mich meine Theorien über das Gewicht von Körperteilen aufgrund von mangelnder Relevanz verwerfen. Manchmal will man an einem anderen Ort sein, wieso ist man hier und redet über irrelevanten Mist? Wieso machen sich Menschen Arbeit? Sie sitzen da und träumen von den nächsten kleinen Aufgaben, die sie sich selbst auftragen können um ihr kleinkariertes leeres Leben mit Handlung zu füllen. Das Träumen ist die einzig wahrhaftige Handlung, oder zumindest die, mit der es beginnen sollte, alles, das Leben. Die fiktiv-erforderlichen Handlungen sind unser Untergang. Oder unsere Rettung? Unsere Scheinrettung?

Wenn ich die Menschen einfach vor sich hin existieren sehe, sich dem System fügen, einfach mit leerem Blick da sitzen oder die Straße hinunterlaufen, geradeaus, steif im grauen Jacket und schwarzer Sonnenbrille, dann will ich sie anhalten, sie an den Schultern nehmen, ihnen tief in die Augen sehen und sagen:

„Lauf von der Arbeit nach Hause mit zu lauter und gesundheitsschädigender Musik in den Ohren, bewege deine Hüfte zum Klang dieser zu lauten Musik und vergesse die Welt um dich herum. Lege dich auf den Rasen und rieche an dem Flyer, der dir von einem hässlichen Jungen mit großen Augen in die Hand gedrückt wurde. Lache die Punks, die da am Straßenrand Gruppenkuscheln veranstalten an und frage sie nach einem Bier und einem Platz in ihrer Kuschelrunde. Bleibe doch einfach mal stehen, drehe dich im Kreis und mache dabei deine Augen zu. Atme ganz tief ein und rieche das Parfüm der schönen Brünette, die gerade an dir vorbeiläuft, genieße es mit allen deinen Sinnen. Mache die Augen wieder auf und laufe die Straße hinunter und schaue nur in den Himmel hinauf, du kannst nicht glauben, was für eine Kraft der Himmel dir geben kann! Setze dich zu dem Mann mit der Gitarre und dem Verstärker und gehe nicht dich ständig umdrehend voller Sehnsucht davon. Setze dich genau vor ihn in einen Schneidersitz, auch wenn die Entfernung zu nah ist und der Verstärker zu leistungsstark, der Boden zu kalt, deine Jeans zu teuer. Schau ihn direkt an, lese seine Augen. Spreche mit seinen Augen. Frage sie was sie erlebt haben. Antworte ihnen. Höre dabei zu, fühle seinen Gesang, höre nicht die Worte. Die Worte gehören nicht ihm, das Gefühl mit dem er singt ist seins. Dieser Song gehört ihr, er sing ihn für sie. Verstrichene Liebe, es war nicht seine Entscheidung, dass es zu Ende war. Lebe das Leben, es hat viel zu bieten. Spüre die Menschen um dich herum. Jeder hat seine Geschichte und die Augen erzählen sie dir, du brauchst ihn nicht zu fragen, die Augen werden dir alles, was du wissen willst erzählen! Und gleich wird dir die Welt viel bunter, viel vielfältiger erscheinen und du wirst Sinn spüren. Das ist es, worum es im Leben geht. Sinn. Und Liebe. Wo Sinn ist, ist Liebe. Wo Liebe ist, ist Sinn.“

Meine Gedanken schweifen aus, fliegen hoch, prassen auf den Büroboden hinunter, rappeln sich wieder auf und dieser Vorgang wiederholt sich immer und immer wieder und das jeden Tag und jetzt gerade wieder.

Momente wie mit ihm, dem großen, interessanten, kreativ-verrückten Mann mit Kinderaugen, das sind inspirierende Momente, man muss sie nutzen, man muss sie genießen. Vor langer Zeit schon wurde mir klar, dass es nicht die Unternehmungen sind, nicht die Veranstaltungen, nicht die Dinge die wir machen, nein, es sind die Momente, die Augenblicke, die uns bereichern und uns tatsächlich etwas geben. Das Wort „Augenblick“ heißt nicht umsonst so, es sind die Blicke in die Augen von uns geliebten, uns bekannten und uns unbekannten, geheimnisvollen Menschen, die uns die größten Freuden bereiten. Und größte Freuden kommen von großen Emotionen. Emotionen gibt es jedoch nur zwischen Mensch und Mensch. Wir brauchen uns wohl alle gegenseitig, das müssen wir uns eingestehen. Aber die Weise auf die wir uns brauchen, das herauszufinden, darin liegt die allgegenwärtige Herausforderung. Und die höchste Kunst, diese besteht darin, die Menschen zum sich Öffnen zu bringen, um diese Momente als  wahrhaftige Augenblicke erleben zu können.

Er sitzt mir immer noch gegenüber, es gibt viel zu besprechen, so irrelevant diese Inhalte auch sein mögen. Während er von der Aufbereitung der Inhalte spricht, die er von mir erwartet, stelle ich mir vor wie es wohl sein mochte, als er das erste Mal verliebt war.

Ich sehe ihn in dem Partykeller des Hauses seiner Eltern auf dem laminierten Boden sitzen. Das Licht ist aus. Aus der Dunkelheit strahlt ein breites Lächeln einer lebenslustigen Blondine hervor, es zieht mich sofort in seinen Bann. Wie muss es dem Jungen dort auf dem Boden denn erst ergehen, wenn ich als außenstehende Träumerin schon beeindruckt bin? Da sitz er, ein großer schlaksiger ungefähr 18-jähriger Typ, halb Mann halb Kind. Seine Haare sind lang und fallen in sein vor Jugendliebe leuchtendes Gesicht, seine Mundwinkel sind oben, seine strahlendblauen Augen leuchten ebenfalls und starren auf die Leinwand mit dem projizierten Dia, seine Hose ist an den Knien leicht abgerieben. Er streicht sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, steht auf, rennt schnell zum Projektor, wechselt das Dia, kehrt zügig zur Stelle zurück an der er zuvor saß, schmunzelt und starrt sofort wieder in Richtung Licht.

Sein Blick birgt so viele Emotionen; ganz viel Liebe, Tausend Träume, unendlich viel Hoffnung, Leidenschaft, Sehnsucht aber auch einen Hauch von Unsicherheit und Verlustangst.

Auf dem zweiten Bild ist nun das selbe Mädchen am Strand eines weiten Sees zu sehen. Ihr Körper ist zum Wasser hin gewandt – ihr Gesicht zum Fotografen. Sie lächelt wieder auf ihre ganz spezielle strahlend-zaghafte, sehr bezaubernde Weise. Es scheint, als ob sie ihn zu sich winkt, dabei weht ihr weißes gepunktetes Kleid im Wind genau so wie die blonden Locken Ihres vollen Haares. Sie scheint ihn ebenfalls zu mögen in all ihrer Unbeschwertheit. Sie steht dort und fühlt sich frei, ihr ganzes Leben liegt vor ihr. Noch weiß sie nicht, was für Schwierigkeiten und Probleme auf sie im Laufe ihres Daseins auf dieser Welt zukommen werden und das kümmert sie zu diesem Zeitpunkt auch kein Bisschen. Noch lebt sie in Geborgenheit ihrer sie liebenden Eltern und ist doch frei. Ihr Herz ist noch ganz, noch weiß sie nicht, wie es ist, wenn Teile des Herzens besetzt oder gar zerstört sind, sodass man sich fühlt, als verkleinere sich dieses Herz je älter man wird, je mehr Menschen es berühren und wieder loslassen.

Für dieses Mädchen ist das Leben wunderbar und dieser durch sie ganz verwirrte junge Mann vor ihr, der ganz besessen darauf ist Fotos von ihr zu schießen, hat sie verzaubert vom ersten Augenblick an. Nur zu gern nimmt sie die Rolle seiner Prinzessin ein und verrät nie ganz, dass sie ihm ebenfalls ganz und gar verfallen ist.

Ich stelle mir vor, wie er sich wohl verhalten hat bei der Eroberung dieses Mädchens. Ich sehe seine weltoffenen Augen klar vor mir. Sicherlich hatte er alles für sie getan und die Fotos von ihr hat er noch immer.

Wie das Ende dieser Liebe war, daran will ich jetzt nicht denken, daher beschließe ich mich auf dieses Meeting zu konzentrieren und den Tagtraum zu beenden. Gerade als ich diesen Entschluss fasse, beendet er diese Besprechung. Wie gut, dass Multitasking voll mein Ding ist, ich habe alles notiert, zwinkere ihm zu, nehme meinen Laptop an die Brust und gehe den Gang entlang, erstaunt über die Fülle an Geheimnissen, die mir seine Augen eben verraten haben.

 

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General, Love, Personal Challenges, Relationship

Würdest du diesen Roman lesen? – Offensichtlich nicht, kein Feedback ist auch Feedback. Ich werde ein besseres Thema finden.

Destiny

Ich brauche eure Hilfe, bitte kommentiert diesen Beitrag mit eurer ehrlichen Meinung hinsichtlich der „Buchtauglichkeit“ dieser Geschichte. Wenn euch die Geschichte nicht gefällt, lasst mich wissen, was ich verbessern kann. Los gehts…

Ein Roman über einen religiösen Mann Ende 30, der für das Wohl seiner Familie und seiner Religion und Kultur wegen, die Liebe seines Lebens, eine aufgeschlossene moderne Frau der die Welt zu Füssen liegt, aufgibt indem er ohne jegliche Erklärungen aus ihrem Leben verschwindet, um gleich darauf übereilt eine Frau seiner Kultur, die er nicht wirklich liebt, zu heiraten und mit ihr eine Familie zu gründen. Auf den Tag genau 13 Jahre nachdem seine erste Liebe ihm ihre Jungfräulichkeit geschenkt hat, kontaktiert er sie, wie schon so oft in den vergangenen Jahren. Dieses Mal ist es jedoch anders: Er ist zum ersten Mal ehrlich und gibt ihr gegenüber zu, dass er damals den größten Fehler seines Lebens gemacht hat und einfach nicht aufhören kann an sie zu denken und sich nach dieser wahren Liebe zu sehnen. Da es jedoch aus seiner Sicht in diesem Leben keine Chance mehr für sie beide gibt, weil er seine Familie niemals im Stich lassen könnte, bittet er sie, ihm zu helfen indem sie gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten, mit dem Ziel endlich abschliessen zu können. Gemeinsam bestreiten sie eine Reise, auf der sie ihre komplett unterschiedlichen Weltanschauungen mit einander teilen und sich einander auf einem ganz neuen Level öffnen. Er erzählt ihr in jeder Einzelheit wie er sich damals gefühlt hat, beantwortet alle Fragen, die sie jahrelang gequält haben und erzählt ihr zum ersten Mal von seinem Leben, seinen Kindern. Die Reise verändert sie beide, und schreibt ihre Geschichte neu.

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General, Love, Personal Challenges

Finding myself inside me

Night flowers

Get the feeling: This Is Living (Acoustic) – Hillsong Young & Free

Manchmal verliert man sich.

Und dann auf ein Mal, unbestimmte Zeit später, da findet man sich wieder. Man hat sich plötzlich wiedergefunden und stellt ganz verwundert und auch schmerzlich fest, dass man sich ganz schön vermisst hat. Und doch, wie angenehm es auf ein Mal scheint, sich wiederzuhaben. So heilsam.

Ich lief durch die Nacht und roch Blumen. Dann sah ich diese Blumen in der Ferne und rannte ihnen begeistert entgegen. Ich fand sie, verlor mich in ihnen und ein Lächeln breitete sich in meinem Herzen aus während ich ihren segnenden Duft in mein Herz hineinatmete. Ich fühlte mich glücklich, bedingungslos glücklich.

Da wusste ich, ich hab mein Strahlen wieder. Ein wundervolles Leben steht mir bevor.

In mir ist Liebe. Das ist das Einzige, was zählt.

 

 

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General, Love, Relationship

The past is calling…

London_Albert Bridge_night

Get the feeling: Chela – Zero (Keljet Remix)

Manchmal frage ich mich, wie es verdammt nochmal dazu kommen konnte, dass ich in meinem noch relativ kurzen Leben zum zweiten Mal immigriert bin (ich bin 8 Jahren mit meinen Eltern zusammen von der Ukraine nach Deutschland umgezogen)?

Während mich dieser rote Doppeldecker durch die bunte Londoner Nacht über die weite stille Themse hinwegträgt, frage ich mich gleichzeitig „Was habe ich hier nur verloren?“ und „Werde ich, falls es mir eines Tages gelingt, diese wunderschöne Stadt zu verlassen, jemals aufhören tiefe Liebe für sie zu empfinden und ständig unerklärbare Sehnsucht nach ihr zu haben…“.

Wo diese Sehnsucht ihren Beginn hatte weiß ich ganz genau…

Als ich vor genau sieben Jahren kurz nach meinem 25. Geburtstag (wie schnell doch die Zeit vergeht) mutterseelenallein am Strand von Koh Phi Phi lag und plötzlich diesen Mann sah, der mir mehr gefiel als alle anderen zuvor. Als ich seine Freunde nach einer Zigarette fragte und sie mich zu sich in die Runde einluden während er im Wasser seinen Kummer, von dem ich damals noch nichts ahnte, zu ertränken versuchte. Als sich dann schlussendlich unsere grünlichen Augen trafen und ich davon fast ohnmächtig geworden bin. Als  wir alle uns noch verbliebene Urlaubszeit mit einander verbrachten und den unglaublichsten Kuss aller Zeiten mit einander teilten. Als wir es, trotz meinem halbjährigen Australienaufenthalt und dem Drama, welches wir am Ende unserer gemeinsamen Zeit in Thailand durchlebten, schafften in Kontakt zu bleiben und uns über fünf Jahre hinweg in Berlin und London zu besuchen. Und schlussendlich, als er mich nach einem ersten kurzen vergeblichen Beziehungsversuch ein Jahr zuvor einlud, meine Heimat zu verlassen und mit ihm zusammen seine erste Londoner (bzw. Suttoner – ZONE 5!) Eigentumswohnung zu beziehen. Um diese dann 7 Monate später tränenüberströmt zu verlassen.

Scheitern ist menschlich.

Oft frage ich mich, ob es nicht vielleicht doch geklappt haben konnte zwischen uns, hätten wir nicht  gleich in einer Sekunde von 0 auf 100 beschleunigt, hätten wir uns Zeit gegeben uns richtig kennen zu lernen, hätten wir uns Freiraum gelassen, anstatt mit seinem Bruder und einem anderen Mitbewohner zusammen in dieser schönen aber für uns alle zu kleinen Wohnung zu ersticken? Es wäre leichter die gesamte Angelegenheit für immer in meiner Seele zu vergraben, wenn er mir nicht alle paar Monate mal schreiben und in der letzten Zeit sogar ein Treffen vorschlagen würde.

Es ist schwer von der Vergangenheit loszulassen. Leider. Je mehr Zeit vergeht, desto weniger sind wir in der Lage das Gefühl, welches diese eine Person in uns in der Vergangenheit ausgelöst hatte, wieder aufzurufen. Dennoch handelt es sich oft um Jahre und noch habe ich seinen verspielten in meinen Augen versinkenden Blick nicht vergessen.

Ich traf ihn im Januar 2010, in der schönsten Zeit meines Lebens, meiner Jugend.

Viele Jahre sind seitdem vergangen, doch wir beide bleiben gleich: zwei unfassbar schwierige, sensible, leidenschaftliche, viel zu selbstbewusste und zur gleichen Zeit unsichere, Träumer, die nach etwas ganz bestimmtem suchen, das sie vielleicht niemals finden, jedoch bis an ihr Lebensende herbeisehnen werden.

Das, was er mir damals gab, werde ich niemals vergessen.

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General

To do: Go back to stunning.

LA LA LAND-DANCE-DRESSES

Get the feeling: Ne-Yo – Miss Independent

Okay, alle guten Vorsätze und Diätpläne bei Seite, ich habe es mal wieder auf die Spitze getrieben: Ich habe ironischer Weise anstatt abzunehmen deutlich zugenommen. So wie ich gerade aussehe, habe ich Angst, Leuten die mich schlank kennen auf der Straße zu begegnen! Wenn mein Ex-Freund mich zum Beispiel so sehen könnte, dann würde er sofort aufhören mir hinterherzuträumen und sich gehässig ins Fäustchen lachen.

Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl tiefer Betroffenheit, wenn man den Schock in den Augen des Gegenübers wahrnimmt, den Schock ausgelöst von unserem Anblick.

Abnehmen ist ein Kampf und es ist kein leichter Kampf, sondern ein Kampf um Leben und Tod. Wer mir etwas anderes erzählen möchte, der kann nach Hause gehen. Off you go! Der einzige vergleichbare Kampf des tauglichen Lebens, den viele von uns bestreiten, ist Aufhören zu rauchen. Das ist genau so schmerzhaft, aber wenigstens relativ ‚linear‘ durchzuführen, während eine Diät deutlich komplexer ist und viel mehr Auseinandersetzung mit dem Thema sowie Wissen von dem Betroffenen abverlangt. Dennoch, Droge ist Droge, ich würde Essen definitiv ohne jegliche Zweifel als Droge bezeichnen.

Es ist Wochenende und ich habe Zeit, Zeit vor dem Spiegel stehen zu bleiben. Ich stelle mich gerade hin und schaue mich direkt an. Ganz plötzlich betrachte ich mich mit fremden Augen, anstelle das übliche ‚automatische‘ Bild zu sehen, welches sich aus meiner Selbstwahrnehmung und der Liebe zu mir selbst über mein gesamtes bisheriges Leben hinweg zusammengesetzt hat.

Ich schaue meine Beine an und sehe, dass meine Knöchel aufgequollen sind, insgesamt sind meine Beine viel breiter geworden und es scheint kaum mehr einen Zwischenraum zu geben. Der doch so begehrte Zwischenraum… Auch meine Arme haben sich zum Schlechteren entwickelt, meine Schultern sind rund und das Fleisch meiner Arme geht über meine Schultern hinaus. Ich ziehe mein T-Shirt hoch und blicke hinunter auf meinen Bauch. Ich presse ihn heraus und drehe mich zur Seite… Ich sehe eindeutig schwanger aus, „Das geht so nicht weiter“, sage ich zu mir selbst. Sogar meine Hände sind rundlich und meine Kieferlinie hat sich verabschiedet… Traurig ist auch, dass mein eigentlich so praller Hintern flacher geworden ist, da ich ihn nicht mehr trainiert habe… Ich bin dabei alles zu verlieren, das ich mir vor 1.5 Jahren so hart erarbeitet hatte, als ich endlich in der besten Form meines Lebens war.

Kürzlich ist mir aufgefallen, dass das Sexleben mit meinem Freund leicht eingeschlafen ist… Ganz klar wird er weniger angetörnt wenn er mich entblößt sieht, es ist nun mal so, dass sich das was er zu sehen bekommt verschlechtert hat und nun eindeutig weniger attraktiv ist. Klar haben wir noch Sex, aber er springt mich weniger an, denn visuelle Reize sind unfassbar wichtig, vor allem für Männer. Ich selbst fühle mich viel träger, fauler. Unbeweglich.

Essen macht so verdammt glücklich und ich liebe es, aber ich liebe es mehr AUFREGEND zu sein und ein AUFREGENDES Leben zu haben! Verdammt, manchmal denke ich, dass ich es eh nicht mehr können werde abzunehmen…es scheint so extrem schwer, vor allem ohne richtigen Sport mit meinem verletzten Knie…

Meistens will ich einfach nur den Arbeitstag überleben und zufrieden sein. Dabei habe ich keine Lust zu hungern. Zu hungern um dann irgendwann nach tagelangem, wochenlangem, MONATELANGEM Leid etwas schlanker zu werden, um es dann schlussendlich genießen zu können.

Ich weiss nicht, warum ich keine Motivation mehr habe, auf mich selbst zu achten…

Wird es die glückliche, ruhige, zufriedenstellend Beziehung sein? Wieso ist es so verdammt schwer, die Motivation zu finden, auch innerhalb einer Beziehung attraktiv und aktiv zu bleiben? Es sind doch wir, ganz gleich ob in einer Beziehung oder Single? Wieso glauben wir, dass wir top fit sein müssen, um einen Partner ‚an’s Land zu ziehen‘, doch auf der anderen Seite ist es uns scheiß egal, wie ranzig wir aussehen, wenn wir unser Leben mit jemandem teilen, den wir lieben? Das kann doch einfach nicht richtig sein! Und doch scheinen wir alle dieses ganz bestimmte Verhalten an den Tag zu legen.

Ich muss eine Lösung finden, ich muss aufhören zu Essen, meine wunderschöne Figur wiederfinden und wieder ich selbst sein. Ich muss einfach. To do: Go back to stunning.

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Fitness, General, Personal Challenges

Schlank sein macht dich auch nicht glücklicher!

Bridget Jones-crisps-love

Get the feeling: Christina Aguilera – Beautiful

„Schlank sein macht dich auch nicht glücklicher!“ – diesen Satz höre ich täglich von meinen hübschen leicht pummeligen 10 Jahre jüngeren Arbeitskolleginnen als Antwort auf mein aufrichtiges Klagen bezüglich meiner aktuellen Figur und meiner Schwäche für leckeres Essen. Ich schlucke meine Antwort hinunter und lasse sie weiter an ihren Donuts knabbern und ihren After-Work-Wein schlürfen, während sie es mit aller Kraft versuchen zu verdrängen, dass sie sich verdammt unwohl in ihrer Haut fühlen mit ihrem vergleichsweise leichten jedoch stetig zunehmenden Übergewicht. Ich will Ihnen nicht die Laune verderben, denn jeder muss es für sich selbst begreifen wenn die Zeit reif ist, bzw. wenn alle Jeanshosen UND Leggings nicht mehr passen.

„Schlank sein macht dich auch nicht glücklicher!“ – hm, vielleicht nicht, wenn du zu den wenigen gesegneten Menschen gehörst, für die schlank sein seit deren Geburt der absolute Normalzustand ist und die schon immer alles essen konnten ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Dann ist es wohlmöglich tatsächlich der Fall, dass schlank sein dich nicht glücklicher macht, oder aber doch, jedoch unbewusst. Du bist es dir nicht bewusst, weil du noch nie durchmachen musstest, wie es ist dick zu sein in einer Welt voller HIIT-Wahn, „perfekter“ Instagram Girls/Klone und Schönheitsoperationen. By the way haben Kim und ihre dummen Schwestern das Ganze noch weiter in’s Absurde und UNMÖGLICHE getrieben mit ihren perfekt schlanken Armen, Beinen, Schultern etc. gepaart mit Wespentaillen, prallen Brüsten und weiblichen Hüften und riesigen runden knackigen Hintern?!? War es nicht schon schwer genug einfach nur schlank zu sein? Jetzt bleibt der Besuch zum Doc anscheinend nicht mehr aus, wenn man „attraktiv“ sein will…

Jedenfalls ist es ist manchmal leicht zu verdrängen, dass wir uns mit unserem Gewicht nicht mehr wohl fühlen. Ich neige dazu das folgende Verhalten an den Tag zu legen, wenn ich stärker zunehme (natürlich ist es absolut möglich, dass es euch da komplett anders geht):

  • Ich meide Schwimmbad- und vor allem Freibad-Besuche zusammen mit meinem Freund oder Date, besonders in Begleitung einer Horde heisser schlanker Freundinnen.
  • Ich freue mich weniger auf meine Badeurlaube und verstecke mich auf meinen Urlaubsfotos hinter Palmen, Strandliegen oder Babykatzen.
  • Ich ziehe keine engen, hellen Partykleider oder Hosen mehr an und greife eher zu Leggings und „Sackkleidern“.
  • Ich verstecke meine Oberarme und neige dazu jegliche Haut meiner Körpers mit Stoff zu bedecken, sodass auch bei 26 Grad Strumpfhosen zu meinen besten Freunden zählen.
  • Ich habe viel weniger Lust Tanzen zu gehen und konzentriere mich voll auf Restaurant- und Barbesuche (was für ein Glück, dass jeder Pub in England auch triefende Snacks anbietet), die meinem Leben nun einen ganz neuen Sinn verleihen.
  • Ich stelle mich auf Fotos in den Hintergrund und versuche mein saftiges Lächeln durch einen schlank machenden (absolut nervigen nichtssagenden) Pout zu ersetzen.
  • Ich Sport trage ich nun schwarze Sporthose mit T-Shirt anstelle von dem pinken engen Top und bunter Blumen-Leggings und verkrieche mich in sämtlichen Ecken zum Abs-Training (wenn ich überhaupt noch zum Sport gehe).

Die Liste könnte unendlich weitergehen…

Egal wie sehr wir versuchen das alles zu verdrängen, die Unzufriedenheit holt uns immer wieder ein. Für mich ist der Gedanke, dass ich nicht die bestmögliche Version meiner selbst bin, am frustrierendsten und erniedrigendsten, besonders wenn ich mich mit Menschen vergleiche, die sich selbst respektieren, mit Menschen deren Leben sich nicht nur um’s Essen dreht, sondern um Abenteuer und Erlebnisse.

„Schlank sein macht dich auch nicht glücklicher!“ – doch, ihr Lieben, schlank sein macht mich glücklicher, weil schlank sein mir ermöglicht ich selbst zu sein, einfach ich selbst ohne Filter, Pout, langer Ärmeln und Strumpfhosen. Schlank sein lässt mich wieder Lust auf mein Leben haben, Lust auf in den Spiegel gucken und dabei zu lächeln. Und es holt mir den Selbstrespekt zurück, den ich inmitten von einem Berg Lebensmittel verloren habe.

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Fitness, General

„Nothing tastes as good as skinny feels“ – FUCK OFF.

Kate-Moss-sexy

Get the feeling: Jamie T – Sticks ’n‘ Stones

Ja, ihr habt richtig geahnt: Ich bin wieder „fett“. So richtig „glückliche-einjährige-Beziehung-fett“. In ein paar Tagen 32 Jahre alt und inmitten eines saftigen Wohlfühl-Tiefpunktes. Ich kann mich herzlichst bei mir selbst bedanken…

Zu der Zeit als ich meinen vor Motivation und Euphorie strotzenden Beitrag über die 90 Days Body Challenge schrieb – genau vor einem Jahr – hatte ich die challenge relativ erfolgreich hinter mich gebracht und mich von ca. 7 Kilogramm in 2 – 3 Monaten verabschiedet. Ich wog 60,5 Kilogramm , was ich zuletzt mal mit 20 erreicht hatte so weit ich mich erinnern kann. Nun bringe ich (1,67m) stolze 71,5 auf die armselige Waage und ich habe mich das letze Mal vor ca. 2 Wochen gewogen, was bedeutet, dass die Situation möglicher Weise sogar noch bitterer Aussieht.

Bevor manch eine von euch mich verurteilt und auf diesen Beitrag hin kommentiert, dass es doch ein vollkommen normales Gewicht sei, möchte ich euch bitten zu berücksichtigen, dass ich mir in einem Jahr 11 Kilogramm angelacht habe (und dass mein Bauch auf meinen Oberschenkeln liegt, wenn ich auf der Toilette sitze). Zusätzlich würde ich gern hinzufügen, dass auch mit 60,5 ich nie wirklich dünn aussah (kein Scheiss!), eher saftig-normalgewichtig. Jeder Körper ist anders und meiner muss ca. 54 wiegen, damit die ersten Arbeitskollegen anfangen mich zu nerven mit „Nimm doch bitte nicht mehr ab, du bist viel zu dünn geworden“. Ihr seht, da ist eine ganze Menge Spielraum und 54 Kilogramm wog ich vielleicht mal mit 15, wenn überhaupt. Also kein Grund zur Sorge. 

Zunächst ein Mal, ich habe eine wundervolle Ausrede für mein Figur-Versagen, und nein, ich sitze nicht plötzlich im Rollstuhl: Mein rechtes Knie hat einen Meniskusriss. Die Verletzung wurde erst jetzt durch ein MRT bestätigt, Schwellungen und Schmerzen hatte ich on and off seit bereits Juni letzten Jahres jedes Mal wenn ich mein Knie anstrengte. Dies führte schlussendlich dazu, dass ich irgendwann komplett aufgehört habe zum Sport zu gehen. Ich bin nun mal ein „Ganz-oder-gar-nicht-Girl“, schon immer gewesen.

Die erläuterte Ausrede zählt natürlich ein Bisschen, vor allem wenn man mich kennt und weiss, dass ich praktisch nichts anderes mache als meinen Hintern mit allen erdenklichen Übungen zu shapen und aufzupumpen. Zudem entfachen Tanz-, Kampf-, Zirkeltraining-Kurse meine Leidenschaft und Motivieren mich ins Unendliche. Das alles kann ich nicht mehr machen, mit Sicherheit für eine ganze Weile. Acht Wochen Wartezeit für den Orthopäden, danach vielleicht sogar eine Operation…  

Genug geheult. Fakt ist, ich hasse es pummelig zu sein. Fakt ist auch, dass ich in den letzten Monaten und Wochen immer wieder versucht habe mit der 90 Tage Body Challenge Diät anzufangen und jedes Mal nach ein paar Tagen aufgab, mal für gebratenes Hühnchen, mal für einen White Chocolate Chunk Cookie, mal für zu viele Whiskys auf einer Party, oder 20 Spicy Tuna Inside Out Rolls, Mama’s Weihnachtsessen oder einen riesigen Teller Pommes in der Mittagspause. Hinzu kommt, dass ich am 28.11.2016 aufgehört habe Marihuana zu rauchen, das ich viel zu oft getan habe im Laufe des vergangenen Jahres. Das Aufgeben einer Sucht mündet leider oft im exzessiven Ausleben einer anderen. Wir sehen, es nicht so einfach. Wer von euch schon ein Mal ernsthaft versucht hat abzunehmen, weiss wovon ich spreche.

Ich habe mich so oft gefragt, wie ich es nur so relativ konsequent und „einfach“ geschafft habe mit Hilfe der 90 Tage Body Challenge abzunehmen, während ich aktuell unbedingt abnehmen WILL und MUSS, es mir immer wieder fest vornehme und ständig damit beginne, mich ein paar Tage lang gesund zu ernähren, um nach ca. 48 Stunden dann wie ein willenloser Loser einfach das Handtuch zu werfen, lediglich um einen White Chocolate Chunk Cookie in mich hineinzustopfen oder fettige Taramasalata Sauce zu löffeln?!?!?

Heute habe ich endlich begriffen was der Trick ist. Die 90 Tage Body Challenge zwang mich dazu, mich jeden Abend vor ca. 40 fremden Leuten und dem Coach zu erklären und gegebenenfalls zu entschuldigen, falls ich mal wieder „Scheisse gebaut“ hatte. Die erste Test-Woche blamierte ich mich Tag ein Tag aus mit 2.700 bis 3.500 Kalorien und wollte buchstäblich im Boden versinken. Ich nahm mir vor, mich selbst aber vor allem diese mir fremden Menschen, die mit mir in einem Boot sitzen nicht zu enttäuschen. Ich wollte zu meinem Versprechen stehen.

Somit erkläre ich euch hiermit zu meinen 90 Tage Body Challenge Kollegen, ob ihr wollt oder nicht. Denn ohne euch werde ich es nicht schaffen.

Vielleicht steigt der eine oder andere von euch mit ein? Ihr seid herzlichst eingeladen. Wenn ihr dabei seid, dann lasst es mich mit einem Kommentar wissen.

Ich verspreche euch folgendes: Spätestens in 4 Monaten, am 13. April, bin ich wieder bei 60 Kilogramm. Ich werde euch nicht enttäuschen.

Freut euch auf weitere Beiträge.

Viele Küsse, S

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